Grundsätze

„Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“
Wir bewirtschaften unseren Wald auf ökosystemarer Grundlage. Wir versuchen diesen Gedanken in unsere Bewirtschaftung einfließen zu lassen. Mit einer Reihe von Maßnahmen wollen wir möglichst vielen Facetten des Ökosystems Wald Raum geben.

Hier einige Beispiele:

- Schaffung von Wildökoflächen
- Bewahrung von Feuchtbiotopen
- Nachhaltigkeit in der Holzproduktion
- Belassen von Totholz
- Belassen von Spechtbäumen
- Verzicht auf den Einsatz von Spritzmitteln
- etc.

Um eine solche Art der Bewirtschaftung dauerhaft aufrecht erhalten zu können, ist es unbedingt erforderlich die wirtschaftlichen Vorgaben zu erfüllen.

Damit versuchen wir auch, den fünf im Forstgesetz definierten Waldfunktionen bestmöglich Rechnung zu tragen:
- Nutzfunktion
- Schutzfunktion
- Erholungsfunktion
- Wohlfahrtsfunktion
- Biodiversität

Heute steht der Wald in einem starken Spannungsfeld. Die Interessen von Jägern, Umweltschützern, Erholungssuchenden und Eigentümern treffen aufeinander. Wir betrachten das jedoch nicht als Belastung, sondern bemühen uns, in unserem Wald Allen ein Miteinander oder zumindest ein Nebeneinander zu ermöglichen.
Um Vorurteile abzubauen und die Beziehung des Menschen zum Wald zu verbessern, bieten wir Führungen für Interessierte sowie Walderlebnisführungen für Kinder und Jugendliche an. Wir stehen auch gerne für ein Gespräch zur Verfügung.

Wir sind überzeugt davon, dass wir damit auf dem richtigen Weg sind, denn wenn „Gewinne die Antwort auf alle Probleme wären, müssten wir alle im Drogengeschäft sein“ (Wendelin Wiedeking, Porsche-Chef).